NAGELneu -SPORTS-

sports photography by Dieter Nagel

Thursday, June 28, 2012

Memories

Monday, June 18, 2012

Olympia-Qualifikation Beach

Vier DVV-Duos in London dabei

Wie erhofft, haben sich vier deutsche Duos über die Welt- bzw. Olympia-Rangliste für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert: Julius Brink/Jonas Reckermann (VC Olympia Berlin, als Dritte), Jonathan Erdmann/Kay Matysik (VC Olympia Berlin), Sara Goller/Laura Ludwig (Hertha BSC, jeweils als Achte) sowie Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Seaside Beach Club Essen, als Zehnte) erzielten in dem anderthalbjährigen Qualifikationszeitraum so gute Ergebnisse, dass ihnen der zweite Qualifikationsweg über den so genannten Continental Cup erspart bleibt.

Damit stellt der DVV wie bei allen bisherigen Beach-Volleyball Turnieren bei Olympischen Spielen das Maximum an Startern. Neben Deutschland trifft dies nur noch auf die „Beach-Großmächte“ Brasilien und USA zu. Die Qualität des deutschen Beach-Volleyballs unterstreicht die Tatsache, dass mit David Klemperer/Eric Koreng ein weiteres DVV-Duo den Sprung unter die besten 16 Teams der Olympia-Rangliste schaffte – die Quote verhindert jedoch deren zweite Olympia-Teilnahme.

Die sieben weiteren Startplätze für London (Gastgeber Großbritannien ist mit jeweils einem Team gesetzt) werden nun über den „Continental Cup“ vergeben.

Die Auslosung der Vorrundengruppen, in London werden die Turniere jeweils mit 24 Duos und zunächst in acht Vierergruppen gespielt, erfolgt während des Grand Slam in Klagenfurt/AUT (). Die deutschen Duos können sich allesamt berechtigte Hoffnungen auf ein starkes Turnier in London machen. Brink/Reckermann gewannen bei den vier letzten Großereignissen immer eine Medaille (Gold bei WM 2009, EM 2011 und 2012, Bronze bei WM 2011), Goller/Ludwig und Holtwick/Semmler erreichten in dem Qualifikationszeitraum zweimal (Goller/Ludwig) bzw. einmal ein Finale der World Tour, Erdmann/Matysik blieben bis auf EM-Silber 2011 zwar ohne „Treppchen-Platzierung“, steigerten sich aber zu einer enormen Konstanz mit insgesamt 13 Top Ten-Platzierungen auf der World Tour.

Während Brink/Reckermann mit anderen Partnern (Reckermann 2004 mit Markus Dieckmann, Brink 2008 mit Christoph Dieckmann) und Goller/Ludwig (2008) bereits Olympia-Erfahrung vorweisen, ist der Start in London Olympia-Premiere für Erdmann/Matysik und Holtwick/Semmler.

Wo ist der Anstieg des Meeresspiegels, wenn man ihn braucht?


Der Insel-Irrsinn der Mainzelmännchen


Idyllisch: Katrin-Müller Hohenstein und Olli Kahn
Laut Fremdenverkehrswerbung ist Usedom „ein Ort, an dem die Seele Urlaub macht“. ZDF-Zuschauer wissen es besser: Seit Sonntag ist Usedom ein Ort, an dem der Verstand Urlaub macht.
Wer Usedomina Katrin Müller-Hohenstein und Grillwurst-Olli Kahn am ZDF-Fußballstrand erlebt, der fragt sich: Wo ist der Anstieg des Meeresspiegels, wenn man ihn braucht?
Einmal Flut, und alles wäre gut!
Stattdessen fabuliert Müller-Hohenstein von „Mario Klose“, das Rentnerpublikum döst in Liegestühlen vor sich hin, und alles wirkt wie der knalltütige Fernsehgarten mit Fußball, ein sportgewordener Tony Marshall. Silbereisen, übernehmen Sie – der ZDF-Sportstadl kann nur besser werden!
Wobei man sagen muss: Es ist nicht einmal sicher, dass der Schlandfußball von der Rostsee, der mit der EM nur sehr am Rande zu tun hat, tatsächlich von Müller-Hohenstein und Kahn moderiert wird.
Viele Zuschauer sind sich sicher, dass es sich in Wahrheit um Anke Engelke und Bastian Pastewka handelt, die als Schunkelduo Wolfgang und Anneliese verkleidet sind, die als Müller-Hohenstein und Kahn verkleidet sind. Oder um Marianne und Michael mit Sonnenstich.
Moderierende Costa Concordia
Nur so ließen sich die Dialoge erklären, zu denen es an der Ostsee zum Schrecken der ortsansässigen Vegetation kommt.
„Olli, was war das Schönste heute?“, tiriliert KMH, die Kiewel des grünen Rasens. Und ihr Elitepartner Kahn (die ZDF-Schunkel-EM wird von der Internet-Datingbude präsentiert) raunzt kahnig und desinteressiert: „Dass der Wetterbericht nicht recht hatte.“
Die Meteorologen hatten Windstärke 8 vorausgesagt, doch der Sturm blieb aus. Schwach, Kachelmann! Doch die EM ist noch lang, die Hoffnung bleibt. Nach mir die Sintflut? Warum so spät, warum nicht gleich?
Es passt so gut wie nichts beim Schlandburgenbauen auf Usedom. 45 Minuten vor dem Über-Spiel Spanien – Italien geht’s nicht um das Spiel, auf das sich die ganze Welt freut. Stattdessen begrüßt Müller-Hohenstein, die moderierende Costa Concordia, den ortsansässigen FC Insel Usedom.
Beschwipste Kamerafahrten treiben den Zuschauer an den Rand der Epilepsie. Wenn die Sonne scheint, wird Kahn so geblendet, dass sich seine Augen zu schießschartenähnlichen Schlitzen verengen. Wenn’s finster ist, wirft MüHos Mikro Schatten, die aussehen, als würde sie Herpes plagen. Und der zeitversetzte Sound klingt wie Bauchredner.
Hohlfühl-Fußball statt Wohlfühl-Fußball
Die ZDF-eigene Internet-Maus, die laut Müller-Hohenstein mal „Jeannine“ und mal „Jeanette“ heißt, präsentiert Nichtigkeiten aus dem Netz, diesem neuen Teufelszeug, über das MüHo so schön staunen kann.
Bereits 20 Minuten nach einem Spiel verkündet sie: „Es gibt tatsächlich jetzt die ersten Reaktionen im Netz!“ Höllenschnell, dieses Internet, unglaublich!
Fazit: Hohlfühl-Fußball statt Wohlfühl-Fußball – das Zuschauen macht matschig in der Birne. Und da hatte Poschi noch gar nicht mit dem Kommentieren begonnen.


Sunday, June 17, 2012

FIVB Grand Slam Rome - Women Final - screen shots


Wednesday, June 06, 2012

Hitzacker