NAGELneu -SPORTS-

sports photography by Dieter Nagel

Monday, May 17, 2010

Kristin Kasperski verstärkt den USC Münster

Der USC Münster hat sich bei der Zusammenstellung des zukünftigen Kaders ein enges Zeitfenster gesetzt. Bis Ende Juni will der Volleyball-Bundesligist seine Mannschaft komplett haben. Und der USC scheint auf einem guten Weg, präsentierte am Montag mit Kristin Kasperski den ersten Neuzugang.

Mit der Verpflichtung der 23 Jahre alten Diagonalangreiferin, die vier Jahre lang beim Schweriner SC spielte, setzt der USC ein dickes Ausrufezeichen hinter seine Ambitionen für die Spielzeit 2010/11. „Kristin hat überragende physische Voraussetzungen“, sagt der im Urlaub weilende Trainer Axel Büring. „Unser gemeinsames Ziel ist es, sie vom erweiterten Aufgebot der Nationalmannschaft zum Kernkader zu bringen.“

1,94 Meter groß

Die 1,94 Meter große Sportsoldatin, zuletzt Stammspielerin beim SSC, bringt trotz ihres noch jungen Alters bereits einige Erfahrung mit in die Domstadt. 40 Junioren-Länderspiele stehen in der Vita der gebürtigen Berlinerin, zwei Meisterschaften (2006/2009) und zwei Pokalsiege (2006/2007) feierte Kasperski mit Schwerin. „Bei Kristin ist viel Potenzial vorhanden. Wir sind sehr zufrieden und glücklich, dass es mit der Verpflichtung geklappt hat“, erklärt USC-Präsident Matthias Fell. Doch nicht nur Münster freut sich auf die Zusammenarbeit. Auch Kasperski, die einen Ein-Jahres-Vertrag plus Option unterschrieb, geht mit großer Vorfreude ihre neue Aufgabe an. „Ich habe nicht lange über das Angebot nachgedacht, es war eine schnelle Entscheidung“, erläutert sie. „Ich will mich sportlich weiterentwickeln und dem USC helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen.“ Und die hat der Verein in seinem Jubiläumsjahr – 2011 wird der USC 50 Jahre alt – mit einem Platz unter den Top Vier bewusst hoch gesteckt.

Dégis Position verschlechtert sich

Für Barbara Dégi dagegen verschlechtert sich durch die Verpflichtung Kasperskis die Verhandlungsposition. Der Vertrag der Ungarin läuft im Sommer aus, eine Einigung über einen neuen Kontrakt kam trotz Bekundungen Dégis, gerne in Münster bleiben zu wollen, noch nicht zustande. „Kristin nimmt die Position von Barbara ein und ist die deutlich stärkere Spielerin“, sagt Fell, der aber die Tür für Dégi noch nicht komplett geschlossen sieht. „Das bedeutet aber nicht das endgültige Aus für sie. Aber wir wollten handeln und nicht getrieben werden“, erklärt Fell den Wechsel Kasperskis an den Berg Fidel.

Quelle:
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/sport/Sport-in-Muenster-Kristin-Kasperski-verstaerkt-den-USC;art1004,910094